Pilsener Biere Die Pilsener Biere schwanken ebenfalls in weiten Grenzen, wobei die etwas bitteren Biere eher dem Norden, einige Biere mit etwas niedrigeren Bitterwerten Nordrhein-Westfalen zugeordnet werden konnen. In Suddeutschland weist das Pilsener zur Differenzierung vom hellen Lagerbier haufig hohe Bitterwerte von 30-35 EBC-Einheiten auf. Auf diese, sehr hellen Biere, die eine Weiterentwicklung der geschilderten Lager- und Exportbiere darstellen, soll hier eingegangen werden: Bei einer Farbe von 5,5-6,0 EBC-Einheiten und einem Stammwiirzegehalt von 11,5-12,0% wird helles Pils Malz von 2,8-3,0 EBC-Einheiten von sehr guter Auflosung und Homogenitat und Wasser von ± 1 °dH Restalkalitat, meist mit biologischer Maische- oder Wurzesauerung nach einem Hochkurzmaischverfahren (Einmaischtemperatur 62-63 °C Dekoktions-/lnfusions-Verfahren, Endvergarungsgrad 82-84%) in 2-2% Stunden hergestellt. Der Hauptguss betrug friiher 1:4-4,5, wird aber heute aus den angefohrten Grunden auch mit 1:3,3 angewendet. Bei kleineren AusstoBanteilen ist trotz konditionierten Trockenschrotes bei Dekotionsverfahren Spelzentrennung und bei lnfusionsverfahren die Wegnahme eines Teils der Spelzen zur ,,Verfeinerung" des Bieres moglich. Bei modernen Sudhausgegebenheiten kann eine Gabe von 3% sehr hellen Karamellmalzes (Farbe: 5 EBC) die Vollmundigkeit erhohen [705-707]. Sehr viel hiingt hier von der Qualitat der Hopfung ab.Statistics: Posted by Owenbräu — Sat Mar 12, 2016 11:28 am
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